"World Wrestling Entertainment (WWE) veröffentlichte jetzt ein Update auf wwe.com. Dabei ging es um Steffen G. aus Deutschland. Der 19 Jahre alte Mann hatte einen Obdachlosen ermordet und dem WWE-Videogame 'WWE SmackDown vs. RAW 2006' die Schuld daran gegeben. Allerdings war bereits bekannt, dass Steffen G. mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatte und die Tat in einem stark alkoholisierten Zustand ausführte. Ein Gericht in Cottbus sprach WWE bzw. das Videogame nun von jeglicher Schuld frei und erkannte den letzten Versuch des Steffen G., einer höheren Strafe zu entgehen. WWE zeigte sich mit dieser Gerichtsentscheidung sehr zufrieden."
(Quelle: BSWW.de)
Soll mir diese Meldung etwa IRGENDWAS sagen?
- Gefühlslage:
amused - Musik:No Escape - 'In The Name Of Thor'
Ein Tagesbeginn nach Plan: Hochmotiviert wie ich derzeit bin, erwachte ich 4 Uhr und stellte fest, daß ich mich 19 Uhr nicht mit dem Vorhaben, am Laptop Wrestling gucken zu wollen, hätte hinlegen sollen. Gemütlich blieb ich noch liegen, sah aus dem Augenwinkel die für den Vorabend geplante "Survivor Series" aus dem Jahre 2001 und stand irgendwann mehr schlecht als recht auf. Vom Laptop an den Rechner, mein Leben bekam langsam einen Sinn. Zufällig stieß ich auf ein MMA-Forum, das einige nette Sachen zum freien Herunterladen bereitstellt. Was heißt das im Klartext für mich? - Ich muß den Rechner weiter beanstrengen und habe weniger Zeit für mein Leben, da ich neben dem gesamten Wrestling-Kram nun auch noch jede Menge MMA gucken muß. Sollte mich das langsam bedenklich stimmen?
Während ich darüber nachdachte, stand ich unter der Dusche, futterte zwei Stück Toast und setzte mich in die Straßenbahn, die mich zum Bahnhof brachte. Kurz nach dem Gleiswechsel erschien Drops aus dem Nichts. Das erste Gesprächshema des Tages führte uns zu unserer unglaublichen Arschheizungssitz-Liebe. Es gibt nichts schöneres, als in kalten Zeiten einen gewärmten Popo zu haben, wenn man in einer unbequemen Straßenbahn sitzt. In Kürze befanden sich Claudia und unser immerverpeiltes Nörgli neben uns. Nach einer halben Drehung um die Achse wurde mit Sebastian, Franzi, Hendrik und der anderen Claudia zauberhaft auch noch der Kompetenzteil der Klasse entdeckt und die Fahrt konnte beginnen.
Eine Viertelstunde später landeten wir beim Messegelände. Jeder munkelte, wo es lang ging. Genau wußte es keiner. Statt den richtigen, kurzen und bequemen Weg zu nehmen, entschieden wir uns für den langen, nervigen und zeitraubenden. Der führte uns vorbei an McDonald's, unendlichen Weiten, nie-endenden Parkplätzen und weiterem. Als es immer auswegloser schien, trafen wir einen Straßenputschmenschen und fragten nach dem Weg. "Quelle? Ja, gucken se ma. Da steht's ganz groß." Zwei Augen sind eben besser als... sechzehn.
Wir trabten zum erstbesten Eingang und waren natürlich falsch. Der Treffpunkt war am völlig anderen Ende der nicht unbedingt kleinen Örtlichkeit. So machte das früh morgens Spaß. Gar nicht erst davon zu reden, daß wir inzwischen viel zu spät waren und den Klassenbetrieb ein klein wenig aufhielten. Nach einer schier endlosen Anstrengung an Kraft und Zeit erreichten wir mit 20 Minuten Verspätung den Rest der Klasse, der eisern auf unsere Ankunft gewartet hatte.
Die Quelle-Führung war, äh, toll. Hier ein paar Pakete, da ein paar - mal wieder - überlange Gänge und zum kröhnenden Abschluß genervte Mitarbeiter, deren ganzer Tagesablauf darin besteht, Fließbänder zu beladen und/oder Kartons zu packen. Tja, hätten sie sich mehr gewaschen und besser rasiert, wäre es vielleicht was mit einem ansprechenderen Beruf geworden.
Halb 11 war's das. Der Spuk hatte ein Ende, nachdem er nie wirklich interessant wurde, dementsprechend aber auch nicht an Spannung verlieren konnte. Die hochklassigen Menschen der IMEA '06 versammelten sich in einer Art Eingangsbereich und Herr Fahnert kam eine kluge Idee: "Zwei von euch könnten bei mir mitkommen. Ich fahre sowieso zum Bahnhof. Sie müßten dann nur kurz warten." Ich war am Überlegen, kam zu einem Entschluß und nur eine Millisekunde war mir Drops voraus: "Okay, wir warten."
Ein Raucherpäuschen später trabten wir zum Fahnert-Gefährt, das uns per "Ich bin nicht so der Putzmensch" vorgestellt wurde. Dementsprechend sah der Wagen, der zudem bald zwei Jahrzehnte auf dem Buckel hat, aus. Völlig entspannt ging es los, bis uns anderes autofahrendes Volk aus der Klasse bedrängte. Aber Herr Fahnert hatte alles im Griff: "Jaja, wir sind völlig entspannt. Wir cruisen." Drops und meine Wenigkeit fielen gemeinschaftlich vor lachen aus dem Sitz. Eine Ampel stoppte uns, aber kaum daß wieder Grün war, ließen wir das restliche Volk gnadenlos Staub fressen. "60 PS! Da läuft das."
Alsbald erreichten wir das Parkhäuschen und mußten einen Moment warten, da das Ding hoffnungslos überfüllt war. Gut vorausgedacht setzte uns Herr Fahnert ab, bevor er einparkte, und machte das dann gleich so geschickt, daß er selbst nicht mehr rauskam. Beim zweiten Versuch lief's. Im Bahnhof verschwand er schließlich beim ersten McDonald's in seiner Sichtnähe und löste seinen Eisgutschein ein. Drops marschierte zur Sparkasse, Troll zur Volksbank. Arme Schüler müssen natürlich erst Geld abheben, bevor sie sich ebenfalls zu McDonald's setzen und an überteuerten Maxi-Menüs probieren können. Die blöden Gutscheine bestanden mit einer Ausnahme nur aus nervigen Straßen. Somit haben wir Chancen auf Traumhäuser, Autos und anderen Fusel, den wir sowieso niemals gewinnen werden. Aber wir geben nicht auf! Irgendwann klappt es damit doch noch. Ich bin mir sicher.
Ein leicht turbulenter, aber witziger Tag. Und jetzt sollte ich mich an ein paar Wrestling/MMA-Shows setzen, damit ich nicht meinen ganzen Sonnabend daran verplempern muß. Wenn ich mir nur nicht so sicher wäre, ohnehin wieder frühzeitig einzuschlafen...
- Musik:Holsteiner Jungs - 'Gerechtigkeit'
- "Somebody call, uhm..."
- "Just say it, just say it..."
- Ich habe keinen Führerschein.
- Ich bin introvertiert.
- Ich könnte den ganzen Tag damit verbringen, Wrestling zu gucken und darüber zu reden.
- Ich habe seit meiner Geburt Probleme mit Armbanduhren. Nach zwei Wochen sind sie entweder kaputt oder spurlos verschwunden.
- Ich habe riesige Augenbrauen.
- Ich vergesse manchmal Dinge, die mir 10 Sekunden vorher gesagt wurden.
- Ich habe einen grauen Fleck in meinen Haaren, nachdem ich im Sportunterricht ohnmächtig geworden bin.
- Ich mußte schon als 7-Jähriger unsere Fußballturniere auswerten, weil ich der einzige war, der sich für Tabellen und Statistiken jeglicher Art begeisterte.
- Ich habe in den Flur meines Hortes gekotzt.
- Ich liebe Hörspiele und kann mich auch als 19-jähriger noch mit den "Drei ???" und "TKKG" anfreunden.
- Ich laufe in Sekundenschnelle rot an, wenn mir etwas unangenehm ist.
- Mir ist vieles unangenehm.
- Ich hasse Anglizismen.
- Ich kann über fast alles lachen.
- Im Alter von zwei Jahren hatte ich Angst vor dem Weihnachtsmann, unter dessen Kostüm lediglich mein Onkel steckte.
- Im selben Alter brachten mich Züge dazu, fluchtartig und weinend ins Haus zu rennen.
- Ich habe erstklassige Wrestling-Matches mit einem übergroßen Teddybären bestritten, was das Sofa im Wohnzimmer meiner Mutter bis heute nicht verkraftet hat.
- Ich trage nur Tarnhosen.
- Ich mag es, allein zu sein.
- Auf meinem Sofa thronen 5 (fünf!) Kuscheltiere, die alle einen Namen haben.
- Ich liebe Comics.
- Ich habe niemals die Schule geschwänzt und wäre im Traum nicht darauf gekommen, das zu tun.
- Ich kann stundenlang über unwichtige Dinge nachdenken.
- Ich gehe nicht gern unter Leute.
- Ich stehe nicht gern im Mittelpunkt.
- Ich werde vor banalen Dingen wie einem Telefonanruf oder einem Gang zum Frisör nervös.
- Ich hasse Diskotheken.
- Ich könnte stündlich meine Haare waschen. Selbst dann, wenn sie nur einen halben Millimeter lang sind.
- Ich rede nicht gern über Probleme.
- Ich rede allgemein nicht gern.
- Ich mache permanent alles auf den letzten Drücker.
- Ich bin ein Stubenhocker.
- Ich verbringe problemlos den halben Tag im Internet.
- Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht eine einzige Zigarette geraucht.
- Vor meinem 18. Geburtstag habe ich maximal 5 Bier getrunken, obwohl meinem Vater eine Kneipe gehört.
- Ich korrigiere gern und kann der größte Klugscheißer auf Erden sein.
- Ich bin melancholisch.
- Ich bin pessimistisch und denke erst dann an positive Dinge, wenn mir keine negativen mehr einfallen.
- Ich hasse Weihnachten, Geburtstage und andere Anlässe, an denen man beschenken sollte. Für "meine" Geschenke an Familienangehörige sind in der Regel andere Familienangehörige zuständig.
- Ich schreibe regelmäßig Einträge in dieses LiveJournal.
- Musik:Eve 6 - 'On The Roof Again'
Montag beginnt gut. Die morgendliche Portion Commercial Correspondence wird von 95% der Klasse verschmäht. Die restlichen 5% bestehen aus mir. Blöde Sprüche für die einen, Ironie und Humor für mich. Dümmliche Kommentare am Rande sind lebenswichtig und so macht es selbst Spaß, wenn man nichts als beknackte Geschäftsbriefe im american- und british english-Stil durchgeht. Unterricht mit fiesem Sarkasmus setzt sich eben doch durch. Die folgenden zwei Stunden Französisch bringen für die Pros, in diesem Fall Kai und mich, die erste 1 der Woche mit sich. Bei selbstgeschriebenen Texten mit möglichst vielen Fragestellungen kann nicht viel schief gehen. Ganz nebenbei entstehen die ersten belustigenden Situationen der Woche. Ausgehend von der spannenden Stunde kommt Patricia eine tolle Idee: "Wir könnten natürlich auch eher Schluß machen." Herr Hörig sieht das ein wenig anders: "WAS?! Es sind doch noch 37 Minuten!" Ungezügelt werfe ich ein Zeichen der Deprimierung in den Raum, was den Lehrer über sich hinauswachsen läßt: "Du willst wohl den Raum verlassen. Mit einer Strafarbeit verbunden!" Nach einer kleinlauten Entschuldigung, erhalte ich Unterstützung aus der Bierrunde: "Wenn Steffen geht, gehen wir alle!" Genial! Und er kann mir ja doch nicht böse sein. Der Rest des Tages ist mit meinen absoluten Lieblingsfächern, Büromanagement und dem Lernen des Tastschreibens, welches ich sowieso im Leben nicht mehr verwenden werde, vernachlässigenswert. Unnötiger Rotz bleibt unnötiger Rotz.
Französische Filmtage in Leipzig. Der erste Abschnitt des Dienstags ist gerettet. Eine Stunde Französisch, drei Stunden Film. Wir erscheinen zu früh und stehen mehr als eine halbe Stunde in der Kälte, was zu kaputten Gesprächen verleitet. Herr Hörig schreitet angeheitert zu uns: "Von was redet ihr hier?" Natürlich bin es wieder ich, der am schnellsten reagiert: "Wir, äh, philosophieren über wichtige Themen." Schon bestimmen Dinge wie das Ozonloch, Alkoholausschank an Minderjährige und das unnötige Sterben des Regenwaldes den weiteren Ablauf. Rein in den Film, "La Veuve de Saint-Pierre" - die Witwe von St. Pierre. Übliche Probleme: Ist der Kerl dort drüben dick oder fett? Besprochene Person wird umgelegt und schon ist genug Stoff für einen französischen Film vorhanden. Nach der Todesstrafe geht das Gewarte los. Keine Guillotine da, um den Kopf vom Rumpf zu trennen. Eine verheiratete, nymphomanische Schachtel freundet sich mit dem Mörder, dessen Kollege nach einem Unfall mit dem Kopf auf einen Stein knallt und sich unfreiwillig selbst richtet, an und kann später doch nicht verhindern, daß er umgebracht wird, obwohl er im Film zum großen Superhelden und Dorfliebling mutiert. Ihr Mann stirbt gleich noch mit, das Drama ist besiegelt. Als heimlicher Star des Films erweist sich Kerstin: "Die Qualität ist schlecht. [...] Ist das langweilig. [...] Die Qualität ist ziemlich schlecht. [...] Die Qualität ist wirklich schlecht." Drops tauft sie umgehend auf den Namen "Nörgli" um und besiegelt ihr fortwährendes Schicksal endgültig. Gut so! Traumatisiert kehren wir in die Schule zurück und schreiben einen Test in Sozialkunde. Namensrecht, Ehe, Scheidung - Themen, deren Gültigkeit in der heutigen Zeit wichtiger denn je sind. Ethik wird mit der christlichen Entstehungsgeschichte der übliche, uninteressante Blödsinn. Wenigstens ohne "Gehirn im Tank" und anderen Kuriositäten. Es kann nur bergauf gehen. Ganz nebenher gibt es noch die zweite 1 der Woche und ich komme mir wie ein blöder Streber vor, obwohl sich meine Lernaktivitäten kaum von denen im Gymnasium unterscheiden.
Mittwoch heißt später aufstehen. Der Besuch des MDR-Hauptquartiers beginnt eine Stunde nach Schulbeginn. Frühzeitig finde ich mich beim Bahnhof ein, erblicke im Augenwinkel noch Nörgli und Claudia, begebe mich zu deren Platz... und sie sind weg, verschwunden, galaktisch verpufft. Glücklicherweise findet mich Drops als erstes, lädt mich in ihren Wagen ein und irgendwie tauchen schließlich auch die beiden anderen wieder auf. Nörgli kennt den Weg ansatzweise, leitet uns nicht ganz kompetent, aber doch so, daß wir pünktlich dort sind, wo wir hin sollten. Nach einem kleinen Rundgang erfahren wir, in welchen großartigen Studios "Hier ab Vier" und Konsorten abgedreht werden, wonach sich ein Teil der Klasse bei aufgezeichneten Moderationen zum Depp macht. Am Ende dürfen wir noch allesamt ans Pult, um uns der grenzenlosen Lächerlichkeit hinzugeben. Ich hoffe, früher oder später an das Video davon zu gelangen. Augenweiden wie diese darf man niemandem vorenthalten! Am Ende werden am Eingangsbereich noch ein paar Autogrammkarten eingesteckt, trotz gleichbleibend-fragender Gesichter und Meinungen der Art von "Hab' zwar keine Ahnung, wer das ist, aber irgendwer wird den schon kennen". Spannung nach der Schule: Ich brauche eine verdammte Hose für den verdammten Englisch-Vortrag. Die ersten Geschäfte verschrecken mich mit abnormalen Preisen von über 60 Euro. Für nichts als eine Hose. Im Gewühl entdecke ich eine für 40 und kaufe sie mir, um zuhause ernüchtert festzustellen, daß das dumme Ding zu klein für meine muskulösen Beine ist. Kurz das Memo geschrieben, weiter am Vortrag gearbeitet und zurück zum Bahnhof. Der Umtauschprozeß mit Suchen einer neuen Hose dauert zwei Stunden und kostet mich noch mehr Geld als vorher. Zum Weinen. Dafür habe ich nun eine tolle Hose, die ich nie wieder ausziehen werde, um sie ihrem Preis gerecht werden zu lassen.
Heute der große Showdown. Patricia beginnt mit einer Präsentation über Flamenco und Sevilla - der typische Vortrag über Stadt und Kultur, der mir aus Prinzip gar nicht gefällt. Es gibt 'ne 2. Ich mache weiter. Ultimate Fighting für das Volk! Ich bemerke selbst die Schnelligkeit meiner Worte, werde aber doch gelobt - "speaking fluently" nennt sich das. Wie es sich für diese Woche gehört, gibt es die dritte 1 und ich bin der Held der Stunde. Martin mit dem letzten Vortrag, Gewalt in den Medien. Seine Sätze überlegt er sich erst, als er vorn steht und kommt mit einer 2 davon, die hart an der Goldmedaille kratzt. Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, daß er am frühen Morgen nicht mal 'nen Plan hatte, was er denn nun genau erzählt. Als wäre das alles nicht schon genug Streß, schreiben wir im zweiten Englischblock einen Vokabeltest. Durch die Präsentation bin ich nur mittelmäßig vorbereitet, habe aber durch puren Zufall genau die richtigen Wörter angeguckt. Am Ende gibt's die Arbeit schon zurück und ich habe die vierte 1 der Woche kassiert. Irgendwie habe ich's eben doch drauf.
Und jetzt ist alles geschafft, ich hab' meine Ruhe und kann entspannt ins Wochenende gehen.
Doch der Reihe nach. Wie neuerdings fast immer kommen Entschlüsse, mal wieder quer durch Germania zu reisen, kurzfristig zustande. Nun steht der Plan vom Treffen mit Konsi schon knappe… fünf Jahre. Nostalgie ist was Feines und eine halbe Dekade eine lange Zeit, in der sich vieles verändern kann. Die wichtigen Sachen bleiben natürlich bestehen. Eine Vorliebe für Wrestling zum Beispiel. Bestenfalls Fantasy Wrestling – eine Subart des Rollenspiels, deren Großartigkeit nur die Leute kennen lernen werden, die mehr Zeit und Geduld mitbringen, als dem Menschen zur Verfügung stehen. Ich weiß nicht mehr, wie viele Stunden meines Lebens mich dieses Hobby gekostet hat. Eigentlich will ich es auch gar nicht wissen. Irgendwas war immer. Egal ob Roleplay, Match, Hype durch die Kommentatoren, Storylines – es vergingen Stunden über Stunden und Nächte über Nächte, deren Anzahl nicht mehr im Bereich des Zählbaren liegen. Die Sammlung der gemeinsam geführten FW-Projekte liegt mittlerweile im zweistelligen Bereich. Nach einigen ruhigen Monaten sitzen wir mittlerweile am nächsten Versuch und probieren es mit TNA Wrestling. Bones und Konsi als offizielle Chefetage, ich als hin-und-wieder-Mitchef resp. freiem Mitarbeiter. Muß über längere Zeit klappen. Wird es auch.
Danke für die Aufmerksamkeit. ;)
- Musik:Blink 182 - 'What's My Age Again?'
- Colt Cabana als Fee:

- storyarmes Wrestling im Tour-Format > Sports Entertainment
- die Christopher Street Connection sorgt auf tuntige Art und Weise für großes Amusement
- Matt Striker ist zu guten Matches fähig und läßt sich geistesgegenwärtig von Low-Ki zu Brei treten
- Yoshihito Sasaki hat wesentlich mehr drauf als seine EWR-Stats über ihn aussagen
- Homicide kann nach einer Niederlage auch mit nicht ZU angepißtem Blick abtreten
- Credible sellt einen kongenialen Angstkomplex vor Ki
- Ki's erstes Theme ist tausend Mal besser als sein jetziges
Und Tag 3 steht noch bevor! Corino & Lynn vs. Walters & Spanky, Homicide vs. Punk, Ki vs. Credible. Außerdem in der Warteschleife:
- CHIKARA Young Lion's Cup - Tag 3
- CHIKARA The Crushing Weight Of Mainstream Ignorance
- CZW Expect The Unexpected
- ROH Death Before Dishonor IV
- ROH Road To The Title
- WCW Hog Wild '96
...nicht zu vergessen die aktuellen Episoden von TNA Impact und ECW on SciFi. - Schenkt mir jemand 'nen Tag?
Derweil im Klassenbetrieb:
Allgemeine Personenunkenntnis. Erheitert über den plötzlichen Aufsprung und Abgang Claudias nach der Englisch-Stunde steht das erste Thema auf dem Nachhauseweg an: "Sie muß jetzt schnell zum Bahnhof, sonst verpaßt sie ihren Zug. Sie ist doch immer so schnell weg. Hast du das noch nie bemerkt?" Abgesehen davon, diese Frage früher oder später zur Rhetorik-Kutsche des Jahrhunderts zu erklären, habe ich das natürlich nicht: "Sie sagt ja auch kaum was. Wie soll ich das bemerken?" Im Treppenhaus stößt Regina zur Unterhaltung und guckt nach der Themenaufklärung durch Drops genauso entgeistert. "Claudia?" Nun bin ich es mit der Erklärbär-Funktion: "Die Dame, die neben ihr sitzt. Die, die keiner kennt." Schon herrscht mit einem ernüchternden "Ach, die!" Klarheit. Doch nicht nur das: "Die Blonde auf meiner Seite sagt aber auch nicht viel." Denke noch einer, nur ich hätte kein Interesse an meinen Mitmenschen.
Vier Stunden EGL, unendliche Qual. Christine sieht sich mit einer von Jessica an ihren Stuhl gebundenen Denise auseinandergesetzt und verscherzt es sich dann auch noch mit ersterer. Gegen Ende der Stunde will sie das Geschehene mit der üblichen Masche wieder gutmachen: ungesunde Nahrung mit entschuldigender Widmung. Doch so einfach ist das nicht! Jessica wendet sich ab und erwidert es mit einer gescheiten Drehung von ihr weg. Ich habe dafür nur belustigendes Verständnis: "Du bist ja wirklich eiskalt" und ernte den mir zustehenden Sturm: "Was ist denn mit dir los? Seit wann bist du so weich?" Auch während der Stunde gibt es nichts als Freundlichkeiten. "Du als meine Mama weißt doch, was ich kann." Blick in meine Richtung. "Ja, rumsitzen und blöde Kommentare von dir geben!"
Aldi-Besuch mit Drops. Käse, Toast und Cola, die übliche Tagesration. Auf dem Weg zur Kasse drängelt sich eine ältere Dame in die mir zustehende Position und zeigt mir meine eigene Unfähigkeit mehr als nur deutlich auf. Bei der nächsten tattrigen Greisin bin ich vorsichtiger und markiere mein Revier mit deutlich entschlossener Miene. Beim Einpacken entsteht die nächste Problematik. Die auseinandergehenden Bendel wollen nicht so richtig. Drops weiß die Antwort: "Du Depp, dann mach' doch Knoten rein" und nimmt diese Operation lieber gleich selbst in die Hand. "Nichts kannst du." Doch, zustimmen. "Für sowas brauche ich 'ne Frau im Haus." Dropsisches Kopfschütteln. "Nicht nur eine!"
- Musik:The Immortals - 'Fighter's Passion' (Low-Ki-Theme)